SPD-Ratsfraktion informiert sich über Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Rhüden

Kommunalpolitik

SPD-Ratsfraktion informiert sich über Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Rhüden

In der vergangenen Woche traf sich die SPD-Ratsfraktion in Rhüden, um sich über die im vergangenen Jahr umgesetzten Maßnahmen zum innerörtlichen Hochwasserschutz zu informieren.

Zunächst informierte der Ortsbürgermeister und Stadtratsmitglied Frank Hencken die anwesenden Fraktionsmitglieder über die Maßnahme M1 der Einzelmaßnahmen im Ortsbereich des „Kommunalen Hochwasserschutzkonzeptes“.

Ziel dieser Maßnahme sei es gewesen, die Durchflussmenge der Brücke „Maschstraße“ zu erhöhen.

Der Durchflussbereich der Brücke, ist ein bekanntes „Nadelöhr“ im innerörtlichen Netteverlauf. Das Problem an dieser Stellte war, das die Einleitung zu weit ins Flussprofil der Nette hineinragte und sich hierdurch mitgeführtes Schwemmgut ansammelte könnte. Dieses hat zu einer Verringerung der Durchflussmenge geführt. Die Einleitung führt das Regenwasser, welches hauptsächlich aus der Groß Rhüdener Feldmarkt kommt, an dieser Stelle in die Nette. Bei der genannten Maßnahme wurde das Endstück der Einleitung, welches in das Abflussprofil hineinragte entfernt, sowie wurde ein Teil des Böschungsbereichs zurückgenommen. „Dieses war sicherlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonte Hencken. „Allerdings würde nur ein Abriss und Neubau der Brücke, unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes, hier wirklich für einen ausreichenden Durchfluss sorgen“.

„…Die CDU/FDP Gruppe stellt Überlegungen an, eine Summe von 15.000€, noch in diesem Jahr für Planungen aufzubringen …“ (Beobachter berichtete am 23.März). „Diese 15.000€ stehen als fest eingeplante Haushaltsmittel für den Hochwasserschutz zur Verfügung!“ betonte Fraktionsvorsitzende Andrea Melone gegenüber dieser Zeitung. „Wir müssen dieses Geld für nötige Maßnahmen ausgeben und nicht Überlegungen anstellen es aufzubringen“.    

Im Weiteren besichtigte die Fraktion, die im Dezember letzten Jahres, umgesetzte Maßnahme M5 an der Ecke „Maschstraße/Johannisweg“. Die Umsetzung dieser Maßnahme hatte sich aufgrund der noch ausstehenden notwendigen Genehmigung der unteren Wasserbehörde des Landkreises Goslar etwas verzögert. Bei dieser Baumaßnahme wurde das Pflaster auf einer Länge von ca. 25Meter aufgenommen. Um anschließend den Gehweg inkl. des Bordsteins durch eine Neupflasterung auf Straßenniveau abzusenken. Herr Hencken machte deutlich, dass diese Maßnahme zwar kein Hochwasser verhindern könnte, aber dazu beitrage, Abflusshindernisse abzubauen. Somit würde das Wasser im Falle einer Überflutung der Straße früher und auch schneller abfließen können.

Abschließend zeigten sich die Fraktionsmitglieder recht zufrieden, über die beiden umgesetzten Maßnahmen. Die SPD Ratsfraktion, allen voran Ortsbürgermeister Frank Hencken, wird sich auch zukünftig für den Hochwasserschutz im Stadtgebiet stark machen und spricht sich, für einen Neubau der Brücke, unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes aus.